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性感 - 艳欲主义 - 欲望

(家庭之的喜)

Sexualität – Erotik – Lust

in „Amoris Laetitia – Die Liebe in der Familie“, Kap 147-157 (von Papst Franziskus)

 

天主喜爱祂子女们的欢乐

 

Gott liebt das frohe Genießen seiner Kinder

 

147.  这需要一个学习舍弃的过程。教会这信念常遭摒弃,就像这是与人的幸福背道而驰

教宗本笃十六世曾这样问

教会岂不是以她的诫命和禁令,将生命中最美好的

变成苦涩吗?正当造物主赐予我们喜乐的礼物,使我们预尝属神的一种快乐时,教

会却响起了警笛,不是?」142

然而,他回答说,虽然基督信仰有些教导被夸大

或是出现有所偏差的苦修,但教会真正的教导是忠于圣经的,不会「拒绝情爱(eros

本身,而是向那具灭性的歪曲形式宣战

因为这种对情爱所产生的虚假神化

剥夺了情爱本有的尊严,将情爱非人性化。」143

 

148.  人的情绪和本性有需要被教育

为此,有时候必须设限

过分、缺乏自制,或执144迷于某种形式的欢愉,最终会削弱这愉悦 并危害家庭生活

实上,借着情欲可以完成美好的人生,这是指日益把情欲导向自我交付的人生,以及完全的自我实现,从而使家庭成员的关系更加丰富

这不是说我们要舍弃欢乐的时刻,145 而是要将之与其它时刻整合,如慷慨交付、耐心盼望、无可避免的疲乏、为理想而奋斗等

家庭生活就是这样,我们应圆满地将之活出

 

149.  有些灵修学派主张说,必须摒除欲望,才能摆脱痛苦。然而,我们相信天主乐见人的喜乐;祂创造万有,「供给我们享用」(弟前 6:17)。

让我们因祂慈爱的话欢欣雀跃

我儿,好待你自己……应取消你佳节的喜」(德14:1114)。

为回应天主的旨意,夫妇亦应遵循圣经的呼召

幸福之日,你应欢乐」(训 7:14)。

重点在于愿意接受这事实

夫妇可在人生的不同阶段,按相爱的需要,以不同的方式表达愉悦之情

这方面,我们可参考一些东方智者的教导;他们主张要扩大我们的意识,而不要让有限的经验囚禁我们,或妨碍我们的视野。扩大意识不是指否认或摒除欲望,而是使之拓阔和达至圆满。

 

情欲之爱的层面

150.  这一切都导引我们论述夫妇的性生活

天主创造了性,这是祂给受造物的奇妙恩赐

我们要让这恩赐成长和受约束,以免使「真正的价值变得贫乏。」146

圣若望保禄二世反对那些对教会训导的误解,有些人以为教会训导是「否定人类的性之价值」,

或教会只是「在生育所示的『需要』范围内,予以『容忍』。」147 他也认为夫妇的性需要不应遭受蔑视,「我们丝毫没有质疑那种冲动。」148

 

151.  们应学习驾驭情欲和性需要,但有人忧虑这样会妨碍夫妇随心所欲地享受性爱

就此,圣若望保禄二世回应说

男女关系蒙召达至「完全和成熟的『从心所欲不踰矩』的自如境界」,「这样的随心所欲本身是经不断辨识自己从心中涌现的念头后

所逐渐结成的美果。」149

这是需要努力学习的,因为每一个人都「必须坚忍不拔并贯彻始终地学习身体的意义。」150

性不是满足自己或享乐的工具,而是夫妇之间的一种语言,夫妇藉以表达他们认真相待,体察对方神圣和不可侵犯的价值

如此,人心便可分享从心所欲的自如境界。」151

鉴于此,这样的性是人类特有的,并藉由情欲现,使我们得以发掘「身体的配偶性意义和真正的交付的尊严。」152

 在圣若望保禄二世有关身体神学的要理讲授中,他教导说,以肉身表达的性「不仅促成生育繁殖」,

而且具有「表达爱的力量:正是借着爱,人成为礼物。」153

健康的情欲即使追求愉悦

带有惊叹之情,并因此能够使性需要合乎人性

 

152.  因此,我们绝不应把情欲的爱理解为可接受的恶,或是为家庭的益处而应背负的重担;反之,应视之为天主的恩赐,它使夫妇关系更加美满

由于这是经由爱所升华的情欲,在这爱内夫妇尊重对方的尊严,因此情欲是一种
全然和明确的肯定」,展现人心能成就的许多奇事,使我们瞬间感到「人生是一项成就。」
154

 

____________________________________________

142  教宗本笃十六世,《天主是爱》通谕(2005 年12 月25 日),3:《宗座公报》98(2006),219-220。

143  同上,4:《宗座公报》98(2006),220。

144  参阅:圣多玛斯‧阿奎那(Thomas Aquinas),《神学大全》,第二集:第一部,第三十二题,第七节

145  参阅:同上,第二集:第二部,第一五三题,第二节,释疑2:「按照理性进行的性行为,其中的强大快乐

并不相反德性的中点或中道。」Abundantia delectationis quae est in actu venereo secundum rationem ordinato, non

contrariatur medio virtutis.

146  教宗若望保禄二世要理讲授1980 10 22 ),5教导IIIInsegnamenti III),21980),951

中文版米高华斯德Michael Waldstein),男和女——天主的杰作身体神学Man and Woman He Created

Them: A Theology of the Body),公教真理学会香港2013 274 页。

147  同上3男和女——天主的杰作身体神学272-273 页。

148  教宗若望保禄二世要理讲授1980 9 24 ),4教导IIIInsegnamenti III),21980),719《男

和女——天主的杰作身体神学260 页。

149  教宗若望保禄二世要理讲授1980 11 12 ),2教导IIIInsegnamenti III),21980),1133

男和女——天主的杰作身体神学283 页。

150  同上4男和女——天主的杰作身体神学283 页。

151  同上5男和女——天主的杰作身体神学284 页。

152  同上11132男和女——天主的杰作身体神学282 页。

153  教宗若望保禄二世要理讲授1980 1 16 ),1教导IIIInsegnamenti III),11980),151《男

和女——天主的杰作身体神学172 页。

154  若瑟碧派Josef Pieper),爱的论述Über die Liebe),慕尼黑2014 174-175 英文版《信、

望、爱系列》之《论爱德On Love, in Faith, Hope, Love),旧金山1997 256 页。

147. Das verlangt einen erzieherischen Weg, einen Prozess, der Verzicht einschließt.
Das ist eine Überzeugung der Kirche, die oft abgelehnt worden ist, als sei sie dem menschlichen Glück Feind.
Benedikt XVI. hat diese Diskussion mit großer Klarheit aufgegriffen:
» Vergällt uns die Kirche mit ihren Geboten und Verboten nicht das Schönste im Leben? Stellt sie nicht gerade da Verbotstafeln auf, wo uns die vom Schöpfer zugedachte Freude ein Glück anbietet, das uns etwas vom Geschmack des Göttlichen spüren lässt? «[142]
Doch er antwortete, dass es zwar im Christentum auch Übertreibungen und fehlgeleitete Askese gegeben hat, die offizielle Lehre der Kirche aber, treu zur Schrift, » nicht dem Eros als solchem eine Absage erteilt, sondern seiner zerstörerischen Entstellung den Kampf angesagt [hat].

Denn die falsche Vergöttlichung des Eros […] beraubt ihn seiner Würde, entmenschlicht ihn. «[143]


148. Die Erziehung des Gefühlslebens und der Triebe ist notwendig, und dafür ist es manchmal unerlässlich, sich einige Grenzen zu setzen. Die Übertreibung, der Mangel an Kontrolle und die Versessenheit auf eine einzige Art von Genuss schwächen schließlich den Genuss selbst, machen ihn krank[144] und schädigen das Leben der Familie.
In Wirklichkeit kann man einen schönen Weg mit den Leidenschaften gehen,
das heißt sie immer mehr auf Selbsthingabe und eine vollkommene Selbstverwirklichung hin ausrichten, welche die zwischenmenschlichen Beziehungen im Schoß der Familie bereichert.
Das bedeutet nicht, auf Augenblicke intensiven Genusses zu verzichten,[145]
sondern sie anzunehmen, gleichsam eingeflochten in andere Momente großherziger Hingabe, geduldigen Erwartens, unvermeidlicher Ermüdung und des Mühens um ein Ideal.

Das Leben in der Familie beinhaltet all das und verdient, ganz gelebt zu werden.


149. Einige geistliche Strömungen bestehen darauf, das Begehren zu besiegen, um sich vom Schmerz zu befreien.
Doch wir glauben, dass Gott das frohe Genießen des Menschen liebt, dass er alles erschuf, » damit wir es genießen « (vgl. 1 Tim 6,17). Lassen wir die Freude ausbrechen angesichts seiner Zärtlichkeit, wenn er uns vorschlägt:
» Mein Sohn […] lass es dir gut gehen […]
Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages « (Sir 14,11.14).

Auch ein Ehepaar entspricht dem Willen Gottes, wenn es diese biblische Einladung befolgt:

» Am Glückstag erfreue dich deines Glücks « (Koh 7,14).

Es geht nur darum, die Freiheit zu besitzen, um zu akzeptieren, dass das Vergnügen noch andere Ausdrucksformen findet in den verschiedenen Momenten des Lebens, entsprechend den Bedürfnissen der wechselseitigen Liebe.
In diesem Sinn kann man den Vorschlag einiger östlicher Meister annehmen, die darauf bestehen, das Bewusstsein zu erweitern, um nicht in einer sehr begrenzten Erfahrung gefangen zu bleiben, die uns den Blick verstellt.
Diese Bewusstseinserweiterung ist keine Verneinung oder Zerstörung des Begehrens,

sondern seine Ausweitung und seine Vervollkommnung.


Die erotische Dimension der Liebe

150. All das führt uns dazu, vom Geschlechtsleben der Ehe zu sprechen.
Gott selbst hat die Geschlechtlichkeit erschaffen,
die ein wunderbares Geschenk für seine Geschöpfe ist
.
Wenn man sie kultiviert und ihre Zügellosigkeit vermeidet, dann um zu vermeiden, dass es zu einer » Verarmung eines echten Wertes «[146] kommt.
Der heilige Johannes Paul II. wies zurück, dass die Lehre der Kirche » zu einer Leugnung des Wertes der menschlichen Geschlechtlichkeit « führe oder sie bloß dulde wegen der » Notwendigkeit der Fortpflanzung «.[147]
Das sexuelle Bedürfnis der Eheleute ist nicht Gegenstand einer Geringschätzung, und es geht » keineswegs darum, diesen Trieb in Frage zu stellen «.[148]


151. Denjenigen, die befürchten, dass durch die Erziehung der Leidenschaften und der Sexualität die Spontaneität der geschlechtlichen Liebe beeinträchtigt werde, antwortete der heilige Johannes Paul II., dass der Mensch » zur vollen Reife der Spontaneität der Beziehungen berufen ist «, und diese Spontaneität ist die » stufenweise erreichte Frucht der klugen Unterscheidung der Antriebe des eigenen Herzens «.[149]
Es ist etwas, das man zu erringen hat,
denn jeder Mensch muss » beharrlich und konsequent lernen, was die eigentliche Bedeutung des Körpers ist «.[150]

Die Sexualität ist nicht ein Mittel zur Befriedigung oder Vergnügung,
denn es ist eine zwischenmenschliche Sprache, bei der der andere ernst genommen wird in seinem heiligen und unantastbaren Wert.
Auf diese Weise » wird das menschliche Herz sozusagen zum Teilhaber einer anderen Spontaneität «.[151] In diesem Zusammenhang erscheint die Erotik als spezifisch menschliche Äußerung der Geschlechtlichkeit. In ihr kann man » die bräutliche Bedeutung des Leibes und die wahre Würde des Sich-Schenkens «[152] finden. In seinen Katechesen über die Theologie des menschlichen Körpers lehrte Johannes Paul II.,
 dass die geschlechtliche Körperlichkeit » nicht nur Quelle der Fruchtbarkeit und Fortpflanzung « ist, sondern sie besitzt » die Fähigkeit, der Liebe Ausdruck zu geben:
jener Liebe, in welcher der Mensch als Person Geschenk wird «.[153]
Die gesündeste Erotik ist zwar verbunden mit dem Streben nach Vergnügen,
setzt aber die Ehrfurcht voraus, und kann deshalb die Triebe vermenschlichen.


152. Wir dürfen also die erotische Dimension der Liebe keineswegs als ein geduldetes Übel oder als eine Last verstehen, die zum Wohl der Familie toleriert werden muss, sondern müssen sie als Geschenk Gottes betrachten, das die Begegnung der Eheleute verschönert.

Da sie eine Leidenschaft ist, die durch die Liebe, welche die Würde des anderen verehrt, überhöht ist, gelangt sie dahin, eine » lautere schiere Bejahung « zu sein, die uns das Wunderbare zeigt, zu dem das menschliche Herz fähig ist, und » für einen Augenblick ist […] das Dasein wohlgeraten «.[154]


 

 

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