Gebete   -    Theologie des Gebets

Manfred Hanglberger

Zur Problematik der Theologie unserer kirchlichen Gebete

 

Einleitung aus „Leben in Fülle“ (Neue thematische Wortgottesdienste)

Verlag Friedrich Pustet, Regensburg (www.pustet.de)

 

 

Im Gebet ist die Beziehung des Menschen zu Gott lebendig. In den Gebetsformulierungen wird das Verständnis und die Qualität dieser Beziehung zwischen Mensch und Gott deutlich. Es drückt sich darin immer ein Verständnis vom Menschsein, vom Sinn des Lebens aus, ebenso die Bilder, die sich der Mensch von Gott macht und die Vorstellungen, die er darüber hat, wie Gott in sein Leben und diese Welt hinein wirkt.

Nicht nur die Beziehung zwischen Mensch und Gott ist im Gebet lebendig, sondern auch die Beziehung des Menschen zu seinen Mitmenschen und zur Welt, die ihn umgibt, sei es die gesellschaftliche, die technische oder die natürliche Umwelt mit Tieren, Pflanzen und Naturelementen.

Andererseits drückt sich im Gebet auch der Glaube und die Vorstellung aus, die der Beter sich von der Weise macht, wie Gott handelt in der Welt und in der Seele des Menschen. „Wie handelt Gott, wenn ich ihn bitte“, das ist eine zentrale Frage des Glaubens und einer gläubigen Sichtweise der Ereignisse in der Welt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Bibel geht es immer wieder um das Suchen und Ringen des Menschen um die „Wahrheit“, d.h. um das wahre und richtige Denken und Sich-Vorstellen von der tatsächlichen Weise, wie diese Dreier-Beziehung zu verstehen ist.

 

Nun haben sich die Rahmenvorstellungen dieser Beziehung Gott – Mensch – Welt fundamental verändert. Zwei verschiedene Muster konkurrieren aber weiterhin seit dem vorchristlichen Judentum durch die Kirchengeschichte hindurch bis heute.

 

1. Da gibt es die mehr statische Vorstellung des Lebens. Dabei wird die Welt als ein fest gefügter Rahmen verstanden, als eine Art Bühne, auf der der Mensch durch seine Geburt aufzutreten beginnt und seine Rolle bzw. Berufung mehr oder weniger nach dem „Willen Gottes“ zu leben bereit ist. Seine Lebenszeit auf dieser Weltbühne wird dabei als eine Art Bewährungs- und Prüfungszeit verstanden, ob er gehorsam die Gebote und Verbote der Kirche und des Glaubens einzuhalten bereit ist, ob er bereit ist, als „Diener Gottes“ „gehorsam“ dessen Willen zu erfüllen. Entsprechend wird er am Ende seines Lebens belohnt oder bestraft. Analog dieser Vorstellung werden dann auch die Gebete formuliert.

 

2. Die andere Rahmenvorstellung der Beziehung Gott – Welt – Mensch ist eine eher dynamische. Dabei wird der Mensch nicht als „Diener Gottes“, sondern als „Kind Gottes“ verstanden. Diener müssen dienen, Kinder dürfen erwachsen werden. Das Leben des Menschen wird nicht als Bewährungs- und Prüfungszeit, sondern als seelischer Reifungsprozess verstanden, der einerseits mit den körperlichen und geistigen Reifungsprozessen andererseits mit den Wandlungsprozessen der gesellschaftlichen und natürlichen Umwelt korrespondiert. Die Welt, in die der Mensch hineingeboren wird, wird dabei nicht als vorgegebene statische Bühne verstanden, sondern diese selbst ist einem Entwicklungs- und Wandlungsprozess unterworfen, den der Mensch nicht nur als Rahmenbedingung seines Daseins erlebt, sondern den er selbst in begrenztem Maße beeinflussen und mitgestalten kann. Dies umso mehr, je mächtiger die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten des Menschen und der Nationen auf dem Planeten Erde wachsen. Die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Individuen, der Gesellschaft und der natürlichen Umwelt werden immer intensiver. Der Lebensstil und die Gestaltungsmöglichkeiten der einzelnen Menschen, die gesellschaftlichen Veränderungen und die Entwicklungen der Technik und ihre Eingriffe in die Naturzusammenhänge bilden eine immer dichtere Vernetzung. Die großen Veränderungen der Technik und der Gesellschaft greifen immer unmittelbarer in das private Leben jedes Einzelnen ein und der Lebensstil der Individuen wirkt sich immer intensiver auf die großen Ordnungen der Natur aus.

Zusätzlich zu diesen Tatsachen haben die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse über die Evolution des Lebens auf der Erde und über die Evolution des Weltalls, der Sterne und der Planeten das Bewusstsein genährt, dass die Welt und die Menschheit einem geschichtlichen Prozess unterliegen, bei dem es um die fundamentale Frage geht, ob es für den Menschen, für seine Gesellschaftssysteme und für die Natur einen echten „Fortschritt“ gibt, der etwas mit der religiösen Vorstellung vom „Reich Gottes“ zu tun hat. Oder um es anders zu formulieren, ob die Entwicklung der Natur, die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft und der individuelle Lebensprozess der Menschen füreinander Bedeutung haben und ob in diesen verschiedenen Dimensionen der Wirklichkeit Gott am Wirken ist; ja, ob er der Garant ist, dass die Welt und der Mensch „Zukunft“ hat und er sie einer - wie auch immer gedachten - „Vollendung“ entgegen führt.

Die Prophetien und Visionen des Glaubens beziehen sich im Rahmen dieses modernen Weltverständnisses dann nicht nur auf den letzten Zielpunkt endzeitlicher Hoffnung, sondern auch auf den Prozess dieser Entwicklung selbst, der dann als „Heilgeschichte“ verstanden, das Wirken Gottes in der Evolution der Natur, im gesellschaftspolitischen Fortschritt und in der seelisch-geistigen Entwicklung der einzelnen Menschen wahrzunehmen und zu unterstützen versucht. Die Gnade und der Segen Gottes bzw. sein Wirken hinein in diese Dimensionen geschöpflicher Wirklichkeit werden unter den Rahmenbedingungen dieser Weltvorstellung ein anderes Verständnis bekommen. Entsprechend werden sich manche Formulierungen in den Gebeten gläubiger Menschen ändern.

 

Papst Johannes Paul II. forderte in der Enzyklika „Sollicitudo rei socialis“ von 1988: „Die Kirche hat die Aufgabe, ein zeitgemäßes Lehrgebäude zu errichten.“

Wesentliche Inhalte eines solchen Lehrgebäudes müssten sich damit beschäftigen, wie wir heute mit unserem Wissen und unserem Bewusstsein aufgrund der Erkenntnisse der Naturwissenschaften, der Psychologie und der Gesellschaftswissenschaften uns das Wirken Gottes in der Natur, in den Prozessen gesellschaftlichen Fortschritts und der Lebensgeschichte eines Menschen und seinem seelischen Reifungsprozess vorstellen können.

 

 

 

Zeitgemäße Gebete müssen ein zeitgemäßes Verständnis des Wirkens Gottes in diesen drei Dimensionen der Wirklichkeit widerspiegeln. Und sie müssen ein zeitgemäßes gläubiges Verständnis widerspiegeln

>> von der Entwicklung der Natur als Ganzes

>> von einem echten gesellschaftlichen Fortschritt

>> von den Reifungsgesetzen der menschlichen Seele.

 

 

Die Natur als Ganzes

„Seelische Entwicklung“ in der Beziehung des Menschen zur Umwelt hat auf dem Hintergrund einer dynamischen Weltsicht damit zu tun, dass der Mensch ein Bewusstsein und ein Gefühl der Dazugehörigkeit zum Ganzen und zur Vielfalt in der Schöpfung entwickelt. Und andererseits, dass er erkennt, wie er selbst durch einen liebevollen und schöpferischen Umgang mit ihr diese mitverwandeln kann. Es geht bei dieser grundlegenden Beziehung des Menschen zum Ganzen der Schöpfung um die Klarstellung einer sehr problematischen theologischen Verkümmerung, die dadurch entstanden ist, dass ein Schlüsselsatz im Evangelium nach Matthäus falsch übersetzt wurde. Es handelt sich um den letzten Satz in diesem Evangelium, der eine besondere testamentarische Botschaft Jesu enthält. Er lautet: „Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt“ (Mt 28,20). Seit Jahrhunderten und auch in der aktuellen Einheitsübersetzung der Bibel wird statt „Vollendung der Welt“ „Ende der Welt“ übersetzt. Dies erweckt bei den Gläubigen seit Jahrhunderten den Eindruck, die Welt als Schöpfung sei dem Untergang geweiht, nur der Mensch allein sei zur Vollendung und zu einem Leben bei Gott berufen. Dies führte zu einer Abwertung und Geringachtung der Natur und Umwelt und behinderte eine spirituelle, vom Glauben getragene Beziehung des Menschen zu den anderen Geschöpfen und zur Umwelt allgemein. Ein liebevoller und verantwortungsvoller Umgang mit der Natur und eine heilsgeschichtliche Solidarität mit ihr wurde nicht gefördert.

Wenn auch die anderen Geschöpfe und die Schöpfung als Ganzes zur „Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes“ (Röm 8,21) berufen ist, und die Welt einer „Vollendung“ (Mt 28,20) entgegen geht, ist die heilsgeschichtliche Bedeutung der Beziehung des Menschen zur Natur neu zu bedenken.

 

Der Mensch erlebt die Natur als „Mutter“, als Quelle und Nährerin des eigenen Lebens; sie gewährt Lebensraum und Entfaltungsraum, bietet eine unendliche Vielfalt kreativer Gestaltungsmöglichkeiten. Sie kann Ausdruck der Selbstmitteilung Gottes sein („Gott in allen Dingen finden“) und sie bietet den Menschen die Möglichkeit, die eigene Seele, eigene Gefühle und Gedanken in einem inkarnatorisch-schöpferischen Prozess zum Ausdruck zu bringen. Dadurch wird die „Umwelt“ des Menschen zur Spiegelung seiner Seele und zum Kommunikationsmedium mit seinen Mitmenschen oder auch mit Gott. Dinge werden auf diese Weise zu Symbolen personaler Beziehungen. Der Mensch kann sich vom Wesen der Dinge „ansprechen“ lassen und dabei etwas von ihrer Beseeltheit entdecken, andererseits kann er selbst in seinem Umgang mit den Dingen sie „beseelen“, wie wir dies besonders in der Musik und in der gestaltenden Kunst erleben.

In unsere Beziehung zur Natur gilt es heute vor allem ihre Gefährdetheit wahrzunehmen, den Verlust der Vielfalt der Arten, die Gefahr der Vergiftung und Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch und Tier, den leidvollen Umgang mit der Tierwelt in Tierhaltung, Tiertransporten und Tierversuchen. Es geht um die Entwicklung des Mitleids mit der leidenden Schöpfung und um private und politische Verantwortung zu Gunsten einer artgerechten und menschenwürdig gestalteten Beziehung zur außermenschlichen Schöpfung.

 

 

Gesellschaftlicher Fortschritt

Im gesellschaftlichen Bereich hat Papst Johannes XXIII. 1963 mit seiner Enzyklika „Pacem in terris“ im Abschnitt über die „Zeichen der Zeit“ drei besonders zu beachtende positive Entwicklungen in der Menschheit genannt, die es als heilsgeschichtliche Dimensionen von kirchlicher Seite zu würdigen und zu unterstützen gilt:

>> Das gewachsene Würdebewusstsein und Selbstwertgefühl der Frauen

>> Das gewachsene Würdebewusstsein und Selbstwertgefühl der Arbeiterschaft

>> Das neu sich entwickelnde Identitätsgefühl und Selbstbewusstsein der Völker der Erde, die früher von anderen Völkern kolonisiert waren.

 

In ähnlicher Weise versuchte Papst Johannes Paul II. 1988 in der Enzyklika „Sollicitudo rei socialis“ die „positiven Merkmale der Entwicklung der Welt von heute“ als die von der Kirche zu beachtenden „Zeichen der Zeit“ beim Namen zu nennen. Die darin vorkommenden zentralen Themen sind: Menschenrechte, Frieden, Gerechtigkeit, Begrenztheit der Grundstoffe, Umwelt, Entwicklung.

Es geht in all diesen Themenbereichen um das Wachsen der Verantwortungsbereitschaft und Verantwortungsfähigkeit der Menschen und um die Entwicklung einer „Zivilisation der Liebe“, wie es Johannes Paul II. auf einer seiner Südamerikareisen formulierte.

 

 

Dimensionen seelischer Reifung

Im individuellen, persönlichen Bereich hat seelische Reifung einerseits mit den genannten gesellschaftlichen Problembereichen zu tun. D.h. der seelisch reife Mensch nimmt das Verwobensein seines Lebens nicht nur mit seinen Mitmenschen in Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft, Berufswelt und Dorf- bzw. Stadtgemeinschaft wahr, sondern auch sein Vernetzt-Sein mit den großen Strukturen der Volksgemeinschaft, der Weltgemeinschaft, einer weltumspannenden Glaubensgemeinschaft und mit der Tier- und Pflanzenwelt und den Naturelementen. Er erkennt dabei, wo er Empfangender ist und wo er zu geben und Mitsorge zu tragen die Verantwortung hat. Seelische Entwicklung hat also mit Wahrnehmung zu tun, mit der Erkenntnis von Lebenszusammenhängen, nicht nur im Bereich von Natur und Gesellschaft, sondern auch seelisch. Der in der seelischen Reifung fortgeschrittene Mensch hat Mitgefühl mit Leid und Schicksal von Mitmenschen und Mitgeschöpfen, er hat eine seelisch dünne Haut, kann sich also innerlich „anrühren“ und „bewegen“ lassen. Er besitzt eine innere Offenheit und Wachheit, um Anteil zu nehmen und Anteilnahme zu zeigen, er vermag sich mitzuteilen, wie es ihm selbst geht und ermöglicht anderen so Anteilnahme an seinem Weg und Schicksal. Er verzichtet auf abwertendes und verurteilendes oder ausgrenzendes Denken und Reden und bemüht sich, auch schwierige Menschen zu verstehen und sie in ihrer grundsätzlichen Würde zu achten. Er vermag sich aber auch selbst vor unangemessenen Angriffen und Einmischungen zu schützen, er kann zur rechten Zeit „Nein“ sagen, er kennt seine eigenen Grenzen und fordert auch von seinen Mitmenschen nicht Unmögliches. Er kann Einsamkeit aushalten, er ist in seinem Selbstbewusstsein nicht völlig abhängig von der Anerkennung seiner Mitmenschen.

Er sagt zum Leben „Ja“ so wie es ist und ist entsprechend seiner Möglichkeiten engagiert in der Überwindung von all dem, was das Leben unterdrückt und abwertet. Die Vergänglichkeit des körperlichen Daseins ist ihm bewusst und er sagt „Ja“ zu Leben und Sterben und zum Ganzen des Daseins. Im Glauben vertraut er der Verheißung einer endgültigen Heilung und Vollendung der Schöpfung und weiß sich gehalten vom großen Ja, das ihm und allen Wesen vom Ursprung der Schöpfung her zufließt und in jedem Augenblick seines Daseins ihn begleitet und inneren Halt gibt.

 

 

Wichtige Dimensionen seelischen Lebens sind in den Heilungserzählungen der Evangelien angesprochen:

 

Die Heilung der gekrümmten Frau:

Ein seelisches Rückgrat entwickeln: seelisch aufrecht gehen können; innere Stabilität und Festigkeit finden; eigene Positionen finden und vertreten; konsequent sein, in dem, was man erkannt und verstanden hat; sich von Unterdrückung und Diskriminierung befreien können.

 

Die Heilung eines Blinden:

Seelisch Wach-Werden; sehend werden für Licht und Dunkel, für Heil und Unheil, für Sünde und Werthaltung, für Freiheit und Würde.

 

Heilung des Staubstummen:

Zuhören können; andere ernst nehmen; Einfühlungsvermögen und Anteilnahme entwickeln. Andererseits sich mitteilen können; aus der Sprachlosigkeit herauskommen; ausdrücken, was einen bewegt; sich anvertrauen und Vertrauen schenken.

 

Heilung des Gelähmten:

Einen Menschen wieder in Bewegung bringen. Sich bewegen heißt sich entwickeln. Sowohl mit eigener Schuld wie auch mit sonstigen „Eigenheiten“ sich dazugehörig erleben und geachtet sein.

 

Heilung des Aussätzigen:

Hautprobleme sind Abgrenzungsprobleme. Seelische Reifung als Individuation, als Entdeckung und Entwicklung der eigenen Originalität. Sich abgrenzen und sich unterscheiden können; sich schützen und Nein sagen können. Beziehungen entwickeln, die nicht ständig verwunden, verletzen und vereinnahmen, die nicht Besitz ergreifend sind. Eine seelisch gesunde Haut entwickeln. Beziehungen, in denen Liebe ebenso wie Achtung voreinander vorhanden sind.

 

Heilung der Frauen:

Befreiung aus einem Besitzverhältnis zwischen Mann und Frau; Achtung der Würde der Frau als Person, nicht nur in ihrer Rolle. Eigene Individualität entwickeln können.

 

 

Diese Gebete-Zusammenstellung versteht sich als eine Hilfe, die Kultur der Beziehung des Menschen zu sich selbst, zu Gott, zu seinen nahe stehenden Mitmenschen, zur Gesellschaft und zur Welt in einer zeitgemäßen, gesunden und hilfreichen Weise zu gestalten und zu pflegen.

 

 

Die in diesem Buch behandelten Gottesdienst-Themen sind gegliedert nach diesen Grundbeziehungen:

 

I.              Der Mensch in seiner Beziehung zu sich selbst und zu Gott (Person, Individuum, Würde)

II.            Der Mensch in seiner Beziehung zu nahe stehenden Mitmenschen

(Kommunikation, Gemeinschaft)

III.           Der Mensch in seiner Beziehung zur Gesellschaft (Gerechtigkeit, Frieden, Verantwortung)

IV.          Der Mensch in seiner Beziehung zur Welt

(Umwelt, Natur, Schöpfung)

 

Es geht um einen theologischen und spirituellen Paradigmenwechsel, um eine Änderung des Verständnisses von Leben und Lebenssinn, von Glaube und Berufung, von Wirken Gottes und Zueinander von Welt und Mensch. Es ändern sich dabei auch die Wertvorstellungen und Wertbegriffe. Nicht Gehorsam und Unterwürfigkeit gehört zu den zentralen Moralvorstellungen, sondern Verantwortung, Einfühlungsvermögen und Umsichtigkeit.

 

 

 

Aus:
„Leben in Fülle“ (Neue thematische Wortgottesdienste)

Verlag Friedrich Pustet, Regensburg (www.pustet.de)