Unsere vierbeinigen Freunde und Mitbewohner, die schon verstorben sind

 

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Tiger

*Frühjahr 1991, + 2.Sept. 2009

 

Lucki

*vermutl. 1998, + 9.Aug. 2012

Rocky
* vermutl. 2008, + So 17. Juli 2016

 

Im April 1991 holte dich Frauli von der Tierhilfe im Städtedreieck von der netten Frau G.S.. Aber du wurdest nach zwei Tagen so sehr krank, dass wir dich eine Woche lang bei einem Tierarzt lassen mussten. Als wir dich wieder bekamen, sagte er uns, du hast zu früh deine Mama verloren und brauchst ganz viel Zärtlichkeit und Frauli soll dich nachts im Bett schlafen lassen. So hast du 18 ½ Jahre am Hals von Frauli auf deren Kopfkissen geschlafen.

Tagsüber - wenn du deinen Rundgang im Garten beendet hattest, war das Arbeitszimmer deine Heimat, denn dort war am öftesten von uns jemand da. Du warst sozusagen unser Bürokater. Zuerst warst du eine Wohnungskatze und Frauli war stolz, mit dir an der Leine spazieren gehen zu können. Später bekamst du dann einen gesicherten Garten und wurdest immer mehr ein "gesicherter" Freigänger. Wir waren die vielen Jahre nie getrennt, denn selbst in den Urlaub nahmen wir dich mit und mieteten immer eine Ferienwohnung, die groß genug und geeignet für dich war. Du hast alles ohne Probleme mitgemacht! Wie sagte einmal Tierarzt Dr. L. zu uns: "Der lebt bei Ihnen wie ein König". Und das freut uns ein ganzes Leben lang, dass du bei uns glücklich warst. Wir haben dich so sehr geliebt und in unserem Herz bleibst du für immer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lucki war sieben Jahre ein "Straßen-Streuner" in Sinzing und wurde dort mit anderen "Wilden" von einer ganz lieben Katzenmami gefüttert. Als sein Auge schwer entzündet war, musste er eingefangen und das Auge vom Tierarzt entfernt werden.
Im Sommer 2010 ist er zu uns gezogen, nachdem er acht Monate im Katzenhaus der Privaten Katzenhilfe von Frau Sylvia van der Zwan zur Rehabilitation einquartiert war. Dort wurde er liebevoll hochgepäppelt. Nach einigen Monaten konnte man ihn das erste Mal etwas streicheln.

Nach einigen Wochen hat sich Lucki schon von uns spaziertragen tragen lassen, sprang von selbst zum Streicheln und Kuscheln auf den Schoß, schnurrte und schmeichelte und in der Nacht schlief er im Bett von Frauli auf deren Bauch.
Ein ganz lieber, glücklicher und zufriedener Tiger-Kater, der gerne mit Frauli durch den Garten spazieren gegangen ist.
Von April bis August 2012 haben wir um das Leben von unserem Lucki gekämpft, Tag für Tag, Assistenzfütterung, Infusionen, Medis aller Art, Vitamine, Anabolika usw. Es war eine harte Zeit, aber für unseren Lucki haben wir es gerne gemacht.
Und der Kampf schien gewonnen. Die Nieren-Blutwerte, die Anfang April schlecht waren, wurden besser, Lucki hat Ende Juni wieder angefangen von selber zu fressen, hat wieder einiges an Gewicht zugelegt, hatte wieder Lebensfreude und genoss sein Leben, wie in alten Zeiten.
Und dann diese furchtbare Nachricht: eine riesige Zyste an einer Niere, die andere tumorös.
(Hier muss erwähnt sein, ohne die Unterstützung der NKL-Nieren-Internet-Gruppe hätte Lucki schon im April keine mehr Chance gehabt.)
Lucki, du alter lieber Streunerbubi, du bist uns so ins Herz gewachsen und hast uns immer so dankbar angeschaut. Wie ein Baby lagst du täglich in unseren Armen, bist so gerne mit deinem Frauli wie ein Hund im Garten rumspaziert, hast bei ihr auf der PC-Tastatur gedöst, wenn sie im Katzenforum las und schrieb und hast jeden Tag um deine Leckerlis gebettelt. Gerne hätten wir dir noch viele Jahre bei uns geschenkt.
Du bleibst für immer unser Streuner-Baby!

Im Frühjahr 2012 wurde ich in Wiesent auf der Straße angefahren und kroch schwer verletzt auf eine nahe liegende Terrasse einer Familie, die so lieb waren und mich in die Tierklinik Kelheim brachten.

Meine rechte Gesichtshälfte war eingedrückt, ein Auge zerstört und das Kiefer zerschmettert. Meine Fangzähne und Schneidezähne habe ich alle verloren, deshalb kann ich keine Mäuse mehr fressen. In der Tierklinik haben sie mich wieder zusammengeflickt und gesund gepflegt; dann wartete ich einige Wochen im Tierheim Regensburg auf Adoptiveltern.

Nach meiner Ankunft in meinem neuen Zuhause kannte ich bereits nach einigen Stunden das ganze Haus, die Betten, die Couch, sämtliche Katzenbettchen und ich wollte raus in den Garten. Da gibt es nämlich noch einen schwarzen Kater hier. Und der durfte immer in den Garten hinaus und ich konnte ihm nur durch die Glastür zuschauen, wie er seines Weges ging.
Und weil ich so brav gefressen und lieb geschmust habe, ging nach neun Tagen endlich die Tür auf. Oh, hab ich mich gefreut. Bin vor lauter Freude gleich x-mal durch die Katzenklappe rein und raus gerannt.
Meine Menschen sagen, ich bin ein Rocker-Baby, nur weil ich mich gleich am ersten Tag der großen Freiheit mit drei großen Nachbarskatzen angelegt habe, zu dem einem Nachbarn in die Garage und ins Wohnzimmer marschiert bin und am zweiten Tag in den Hundezwinger des anderen Nachbarn.

Inzwischen genieße ich das Leben wieder
und wenn das Wetter schlecht ist, schlafe ich den ganzen Vormittag auf der Couch oder in einer Katzenhöhle.

 

Wie ich aussah, nach meinem Krankenhaus-Aufenthalt: >>>

 

Bei meinen neuen Adoptiv-Eltern: >>>