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„Brücken bauen“ zu den von der Kirche verletzten Personen:

 

Problematische Aussagen und Rat-Schläge von Pfarrern der Katholischen Kirche
- wie sie die jetzige ältere Generation noch erlebt hat –
und bei deren Kindern und Enkelkindern heute noch Zorn gegen Kirche und Glaube verursachen

 

Besser ein Kind ist tot, als dass es eine schwere Sünde begeht.

Deshalb sagte eine fromme Mutter von 10 Kindern zu einem Sohn, der vier Jahre russische Kriegsfront überlebt hatte und nach seiner Rückkehr zu Hause angeblich ein Verhältnis mit einer jungen Frau begonnen hatte:
„Besser du wärst im Krieg geblieben, statt dass du jetzt deinen Eltern Schande machst.“

 

Darauf der Sohn: „Noch niemand hat mir den Tod gewünscht – außer meiner eigenen Mutter.“

Das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn war daraufhin zerstört.

 

Wenn Kleinkinder in die Trotzphase geraten, muss man sie so lange schlagen, bis der Trotz zusammenbricht.

Deshalb haben fromme Väter und Mütter bereits ihre zwei-bis vierjährigen Kinder, die sich trotzig zeigten, entsprechend ausdauernd geschlagen – und ihnen auf diese Weise schon im Kleinkind-Alter das seelische Rückgrat gebrochen.

 

Aber Kinder versuchen in der Trotzphase ihre Originalität zu entdecken und diese zu zeigen, indem sie einen eigenen Wille gegenüber den Eltern ausprobieren und dabei deutlich machen, dass sie „anders“ wollen als die Eltern.

 

Um Kinder schon frühzeitig zum „Opfer-bringen“ zu erziehen, soll man sie gerade dann, wenn sie in einem schönen Spiel vertieft sind, mit Aufgaben betrauen, damit sie lernen auf Angenehmes zu verzichten und so lernen, Opfer zu bringen, denn vor Gott ist ein Mensch so viel wert, wie er Opfer bringen kann.

Eine Mutter hat dies bei ihren ersten beiden Kindern immer praktiziert, bis sie das dritte Kind bekam, das sie so sehr liebte, dass sie es nicht über das Herz brachte, ihm ständig eine Freude zu zerstören. Die beiden älteren Kinder wurden sehr eifersüchtig auf das dritte Kind, das offensichtlich von der Mutter bevorzugt wurde.

Vor allem das zweite Kind hat oft versucht seinen Zorn gegen die Mutter durch Schläge gegen den jüngeren Bruder abzureagieren.

Später bekam die Mutter Schuldgefühle, weil sie ihren ersten Kindern ein Stück unbeschwer­ter Kindheit geraubt hatte.

 

Ein neu geborenes Kind kann eine problematische Ehe heilen und die Eltern wieder stark miteinander verbinden.

Wegen schweren Eheproblemen kam eine Frau zu ihrem Pfarrer und bat um Rat.

Ohne dass dieser die Hintergründe der Eheprobleme wirklich kannte, empfahl er der Frau zu den beiden schon vorhandenen Kindern noch einem weiteren Kind das Leben zu schenken, denn dieses könne ihre Ehe heilen.

Die Frau wurde wieder schwanger und noch während der Schwangerschaft verließ der Mann die Frau und ließ sie mit ihren Kindern im Stich.

Nun waren die Probleme und die Lasten der Frau noch viel größer als zuvor.

 

Den „Kindersegen“ durch Empfängnis verhütende Mittel zu verhindern ist auch bei einer lebensbedrohlichen Krankheit der Frau eine schwere Sünde.

Einer Frau, die in der Beichte dieses Problem schilderte, wurde die Verweigerung der sakramentalen Lossprechung angedroht, sollte sie die Absicht haben, Empfängnis verhütende Mittel zu verwenden. – Dies bedeutete im Glauben dieser Frau, dass sie dann sicher in die Hölle käme, wenn sie in der Zwischenzeit sterben würde.

Eine Mutter von vier Kindern wurde nach einer solchen Beichte wieder schwanger und starb – wie es ihr Hausarzt für diesen Fall vorausgesagt hatte.

 

Die Auswirkungen von solchen problematischen kirchlichen Aussagen schafften oft in den betroffenen Familien seelische Problem-Muster, die über mehrere Generationen hin Leiden verursachen können. Zudem haben sie oft das Vertrauen in die Kirche und manchmal auch gegenüber Gott selbst für mehrere Generationen zerstört.

„Kirchentrauertage“ müssten auch diese Altlasten der Kirche aufarbeiten!

 

Zusammenstellung von Manfred Hanglberger (www.hanglberger-manfred.de)

>>> Kirchentrauertage -  ein Vorschlag zur spirituellen Erneuerung und Heilung der Kirche

>>> Neu-Evangelisierung – meine Vorschläge für eine zeitgemäße Kirchenreform