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Säkularisierung: „Aufklärung“
(17. bis 19. Jahrhundert)

Grafik und Text von Manfred Hanglberger (www.hanglberger-manfred.de)

 

 

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
gegen geistige, seelische und gesellschaftliche Unterdrückung, gegen Standesdenken und Hierarchien.

 

Die Kirche verkörpert Macht, Bevormundung, Tradition, einheitliche Ordnung und
Anspruch auf klare und allein-gültige Wegweisung,

 

Die Aufklärer (Galilei, Voltaire, Marx, Darwin, Freud, …) vertreten rationale Wahrnehmung, Vernunft, Wissenschaftlichkeit, Eigenverantwortung, Fortschritt des Denkens und der Kultur.

 

Ein erbitterter Kampf der mächtigen Kirche gegen ein neues Denken tobt Jahrhunderte lang:

Ein Kampf zwischen Religion und Gesellschaft,
zwischen Glaubenssicht und Welt-Sicht,
zwischen Bibel und Wissenschaft,

zwischen Glaube und Vernunft:

Gegenseitige Abwertung und Ausgrenzung:

Durch die Kirche wird alles
 „Weltliche“, „Irdische“, Materielle, Körperliche, Technische
abgewertet und nicht selten sogar verteufelt.

 

Auf der anderen Seite erklären die Gegner der Kirche alle Glaubenslehren
für irreal, für menschliche Phantasien, für hinderlich und gefährlich

für den menschlichen Fortschritt.

 

 

>>> Überblick über die langfristige Entwicklung der Säkularisierung

 

>>> 1.“Dialog“:  Das polare Weltverständnis der Bibel

>>> 2. „Herrschaft“ (Mittelalter)  Christianitas“: Eine problematische Entwicklung im Mittelalter

>>> 3. „Feindschaft“: Säkularisierung: „Aufklärung“: Emanzipation aus der Herrschaft der Kirche

>>> 4. „Gleichgültigkeit“: Säkularisierte Welt : Die Welt-Wirtschaft beherrscht immer mehr Lebensbereiche

>>> 5. „Feindesliebe und Dialog“: Säkularisierung christlich verstanden: „Inkarnation“

 

>>> Eine vergessene, aber vordringliche Aufgabe der Kirchenleitung

>>> “Kirchentrauertage“: Eine notwendige Aufarbeitung der Vergangenheit

>>> Glaubenskrise von der Kirchenleitung verursacht: Folgen des Galileo-Konflikts

>>> Wege aus der Krise

>>> Neu-Evangelisierung

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