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Das Sakrament der Heiligen Taufe: Sinn und Bedeutung:

 

1. Was Eltern dem Kind durch die Taufe sagen (spüren lassen) wollen:

   (1) Du sollst einen guten Platz haben – in unserer Wohnung, in unserem Haus, in der Welt

 

   (2) Du sollst einen guten Platz haben – in unserem Herzen, in unserer Liebe, in unseren Gefühlen

 

   (3) Du sollst einen guten Platz haben – in unseren Gedanken ( Pläne, Ideen, Sorgen)

 

2. Wir nehmen dich von Gott an als „Kind Gottes“, du gehörst zu uns, aber:

  - wir nehmen dich nicht in Besitz,

  - du gehörst nur dir selber,

  - wir achten das Neue und Einzigartige, das durch dich in diese Welt gekommen ist.

 

3. Wir wollen dich verstehen lernen und wollen gut für dich sorgen,

  - damit du erwachsen wirst,

  - damit du selbständig wirst,

  - damit du ein eigenes „Ich“ entwickeln kannst,

  - damit du ein selbstbewusster, liebevoller und verantwortungsvoller Mensch wirst.

 

4. Du sollst spüren,

- dass du dazugehören darfst zum Leben deiner Eltern,

- dass du dazugehörst zur großen Gemeinschaft aller Lebewesen in dieser Welt,

- dass du von Gottes Liebe umgeben bist, dass sein Segen dich begleitet,

- dass du dazugehören darfst zu einer Gemeinschaft von gläubigen Menschen,

- dass du als „Original“ anders sein darfst als deine Eltern oder deine Geschwister

  (anders denken, anders fühlen, anders wollen, anders sein, …darfst)

 

5. Die Heilige Taufe ist besonders wichtig, wenn Eltern in Gefahr sind,

 

- ihr Kind zu besitzen:

     => es zu zwingen, so zu werden, wie sie es haben wollen

- ihr Kind zu gebrauchen:

     => als Spielzeug, als Diener, als Spion (beim Ex-Partner), als Trost

- ihr Kind abzulehnen, es nur als Last zu empfinden:

     => das Kind bekommt dadurch Schuldgefühle und Minderwertigkeitsgefühle

- vom Kind für alles immer Dank und Rückgabe zu verlangen:

     => das Kind soll lernen, weiterzugeben, was es empfangen hat

- durch das Kind unbedingt Ansehen bekommen zu wollen:

      => durch gute Noten, durch sportliche oder musische Leistung, Akademiker-Laufbahn, …

- für ihr Kind nur materiell, aber nicht seelisch sorgen zu wollen:

      => nicht sich Zeit zu nehmen: zum Zuhören, zum Spielen, zum Fragen beantworten,
           zum Reden darüber, was das Leben wertvoll macht.

 

Manfred Hanglberger (www.hanglberger-manfred.de)

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