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Streiten – aber konstruktiv!

 

Streiten ist natürlich und notwendig:

 

1.    Weil Menschen unterschiedlich sind

       >> in ihren Erfahrungen

       >> in ihren Meinungen

       >> in ihren Wünschen und Interessen

 

2.    Weil keiner mit seinen Wünschen und Meinungen

       sich verstecken muss, sondern sich zeigen darf

 

3.    Weil wir lernen müssen,

       uns zu behaupten und uns durchzusetzen,

       aber auch zur rechten Zeit nachzugeben und Opfer zu bringen für andere

 

4.    Weil wir oft erst im Streit merken und zeigen können,

       wie wichtig uns manches ist.

 

5.    Weil ohne Streit manche zu „herrschen“ anfangen
und andere benachteiligt und unterdrückt werden.

 

6.    Weil ohne Streit langfristig Rachegefühle, Verlogenheit, Hinterhältigkeit und eine negative Einstellung zueinander entstehen:
Wir verlieren dann das Vertrauen, die Achtung und die Wertschätzung füreinander!

 

Viele haben Angst vor Streit:

 

1.    Weil früher Streit als Sünde und als etwas Böses galt, das nicht sein darf.
Deshalb mussten früher Christen beichten „Ich habe gestritten“ – unabhängig davon wie und warum sie gestritten hatten.

2.    Weil viele Menschen nicht gelernt haben, sinnvoll zu streiten, deshalb haben sie Angst, verletzt und beleidigt zu werden oder andere zu verletzen.

3.    Weil durch negativen Streit menschliche Beziehungen belastet und sogar zerstört werden können: Freundschaften können zerbrechen Feindschaften können entstehen.

4.    Weil Streit sehr anstrengend sein kann; weil auch konstruktiver Streit eine starke geistige Herausforderung darstellt.

5.    Weil man nicht als Nörgler und als streitsüchtiger Mensch gelten will.

6.    Wenn man als Kind in der eigenen Familie Streit nur schlimm erlebt hat.

 

 

Regeln für faires Streiten

 

1.  Dem anderen aufmerksam zuhören

2.  Den anderen zu verstehen suchen

3.  Den anderen ausreden lassen, aber für sich gleiche Redezeit beanspruchen

4.  Den anderen ernst nehmen (nicht verspotten oder lächerlich machen):
a) Achtung vor der Meinung des anderen haben
(Das heißt nicht, dass er recht hat)
b) Achtung vor den Gefühlen des anderen haben
(Gefühle sind aber keine Argumente)
c) Achtung vor den Wünschen des anderen haben (Das heißt nicht, nachgeben zu müssen)

5.  Akzeptieren, dass es Unterschiede gibt und diese aushalten

6.  Jeder sagt möglichst klar, was er meint und will und wie wichtig es ihm ist

7.  "Ich-Sätze" statt "Man-Sätze" gebrauchen

8.  Gegen Beleidigungen sich sofort durch Protest wehren

9.  Bereit sein zu Kompromissen (Bei wichtigen Werten ist dies nicht möglich!)

10. Darauf achten, dass es langfristig keinen Verlierer und keinen Sieger gibt

 

Manfred Hanglberger (www.hanglberger-manfred.de)

 

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>>> Warum brauchen Kindern Grenzen und warum das schwierig sein kann?

>>> Die Seele des Kindes

>>> 1. Elternabend (PPT-Präsentation) (Download abwarten!)

Kopiervorlagen für Texte für die Eltern zum freiwilligen Mitnehmen:

- Zeitgemäßes Glaubensverständnis

- Meditationstext: „Ich bin ein Original“ (Kopiervorlage für Erstkommunionkinder)

- Regeln für faire Kritik

- Den Teufelskreis der verteufelten Wut durchbrechen

- Regeln für konstruktiven Streit

- Was Eltern für das Selbstwertgefühl ihres Kindes tun können

 

>>> 2. Elternabend (PPT-Vortrag): „Schuld-Sünde-Versöhnung“ (Download abwarten!)

>>> Texte zu „Schuld, Sünde und Beichte

>>> Gebet zur Beichte

 

 

>>> 3. Elternabend (PPT-Vortrag): „Die Feier des Neuen Bundes“ (Spirituelle Impulse)

 

 

 

 

>>> 1. Gruppenstunde

>>> Gruppenstunde „Fair kritisieren“

>>> Gruppenstunde „Fair streiten“

>>> Gruppenstunde „Taufe“

 

>>> Erstkommunionkatechese und Verständnis der Hl. Messe

 

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