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Der Urknall: Entstehung und Ausdehnung des Universums

(Entsprechend dem Standard-Modell der astronomischen Forschung)

Siehe: Wikipedia >>>

 

Der Urknall ereignete sich vor 13,8 Mrd. Jahren (13 800 000 000 Jahren) = Alter des Weltalls.

 

Eintritt des Weltalls in die „Wirk“-lichkeit über die „Planck’schen Größen“:

 

Planck’sche Zeit: 10-43 Sekunden (1/10 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 Sec)

Planck’sche Ausdehnung: 10-33 cm (1/1 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 cm): „Singularität“

Planck’sche Temperatur: 1032° K (100 000 000 000 000 000 000 000 000 000 000 K)

 

Ca. 380 000 Jahre nach dem Urknall war die Temperatur des Universums auf ca. 3000° K abgesunken.

Damit konnte Lichtstrahlung einsetzen, die bis heute detaillierte Informationen liefert.

 

Die Objekte im Weltall, die heute als die entferntesten erforscht werden können, waren damals nur ca. 40 Mill. Lichtjahre von uns entfernt.
(40  Mill Lichtjahre = ca. 15-fache Entfernung von unserer Milchstraße zur nächsten großen Milchstraße, dem Andromeda-Nebel)

 

Das Licht, das diese Objekte aussandten, wurde durch die Ausdehnung des Weltalls
(mit ca. 1 Mill km pro Sekunde = mehr als dreifache Lichtgeschwindigkeit)
gestreckt, so dass durch die weitere Ausdehnung des Weltalls in den ca. 13,8 Mrd. Jahren, die seither vergangen sind, diese Objekte 46,6 Mrd. Lichtjahren von uns entfernt sind.

Dieses Licht kommt also aus einer Entfernung von 40 Mill Lichtjahren, aber die Informationen, die es uns liefert, stammt von Objekten, die inzwischen 46,6 Mrd. Lichtjahren entfernt sind. Aber dieses Licht beschreibt diese Objekte so, wie diese vor 13,8 Mrd. Jahren ausgesehen haben. Über den Jetztzustand dieser Objekte wissen wir nichts. Es lassen sich aber in begrenztem Maße Berechnungen über deren weitere Entwicklung anstellen.

 

Astronomen erforschen die Vergangenheit des Universums

 

Die Astronomen erforschen also nicht nur die Gegenwart des Weltalls, sondern vor allem dessen Vergangenheit. Je weiter sie in die Tiefen des Weltalls vordringen, desto weiter in die Vergangenheit des Weltalls schauen sie zurück.

Selbst die nächstliegende große Galaxie, den Andromeda-Nebel, kann man nicht darauf hin erforschen, was dort jetzt geschieht, sondern nur das, was vor ca. 2,5 Mill Jahren dort geschehen ist, weil das Licht, das uns Informationen liefert, von dort zu uns 2,5 Mill Jahre braucht.

Die Tiefen des Weltalls zu erforschen bedeutet also, die Geschichte des Weltalls zu erforschen. Die entferntesten Objekte sehen wir, wie sie vor ca. 13,8 Mrd. Jahren ausgesehen haben.

 

Zur Geschwindigkeit der Ausdehnung des Universums:

 

Die Lichtgeschwindigkeit (ca. 300 000 km/sec) ist eine Geschwindigkeit innerhalb des Raumes, wo es keine höhere Geschwindigkeit gibt.

Die Geschwindigkeit der Raumausdehnung ist eine Art „Raum-Entstehung“ und damit etwas völlig anderes! (mit ca. 1 Mill km pro Sekunde = mehr als dreifache Lichtgeschwindigkeit)

Die Geschwindigkeit der Raumausdehnung war nicht immer dieselbe. Besonders in der Frühphase des Weltalls gab es eine extrem hohe Geschwindigkeit der Raumausdehnung, die man als „inflationäre Ausdehnungsphase“ bezeichnet.

Es gibt Anzeichen dafür, dass sich die Geschwindigkeit der Weltall-Ausdehnung seit langem etwas erhöht.

 

Vergleich:

Das Weltall dehnt sich an einem Tag um ca. 87 Mrd. km aus.

Die Voyager-Rakete der USA, die zu den äußeren Planeten des Sonnensystems geflogen war, flog durchschnittlich 11 km pro Sekunde. Diese Rakete bräuchte für diese 87 Mrd.km gut 200 Jahre.

 

Größe des Weltalls:

 

Wenn wir die Geschwindigkeit der Ausdehnung des Weltalls mit dem Alter des Weltalls multiplizieren ergibt sich der Radius des Weltalls:
13,8 Mrd. Lichtjahre x 3,38-fache Lichtgeschwindigkeit = 46,6 Mrd. LJ.

Der doppelte Radius wäre dann die berechnete Größe des Weltalls: 93 Mrd. Lichtjahre.

Da sich die Ausdehnungsgeschwindigkeit verändert hat und die Möglichkeit besteht, dass diese Geschwindigkeit nicht in jeder Richtung gleich groß ist („flaches Weltall“?), ist diese Zahl als Annäherungswert zu betrachten.

 

Manfred Hanglberger (www.hanglberger-manfred.de)

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>>> Die Größe des Weltalls (In schrittweisen Größenverhältnissen berechnet)

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