Home

Fürbitten Karfreitag

1. Wir beten für die Religionen der Erde,
dass sie ihre Gläubigen nicht zu Fanatismus und Intoleranz erziehen,
sondern gemeinsam nach der größeren, alle Menschen umfassenden Wahrheit Gottes suchen
und so der Achtung voreinander, der Toleranz und dem Frieden unter Menschen und Völkern dienen.
(kleine Pause)

Beuget die Knie! (Kleine Pause)  - Erhebet euch!

 

2. Wir beten für die Menschen im Heiligen Land, dem Land in dem Jesus geboren wurde, in dem er wirkte und starb:

dass Juden, Christen und Moslems sich des gemeinsamen Ursprungs bewusst bleiben,
dass sie als Kinder Abrahams und als Kinder desselben Gottes sich verstehen

und als Schwestern und Brüder einander Raum geben zu leben und sich zu entfalten,
dass sie die Wege der Gewalt verlassen, dass sie den Hass überwinden,

einander in ihrer Unterschiedlichkeit achten

und in aufrichtiger Weise die Wege der Gerechtigkeit und des Friedens suchen.

3. Wir beten für die Vereinten Nationen,

dass sie dem Zusammenleben der Völker dienen,
dass sie den Dialog von mächtigen und ohnmächtigen Völkern in Achtung voreinander ermöglichen,
dass sie Feindschaften zwischen Volksgruppen und Staaten überwinden können
und in allen Menschen das Bewusstsein wecken,

dass wir als große Völkerfamilie lernen müssen,
die Fruchtbarkeit und die Schätze dieser Erde gerecht zu verteilen.

 

4. Wir beten für alle Menschen,
die sich beruflich oder ehrenamtlich für eine bessere Welt einsetzen,

in den Kirchen und Verbänden, in Parteien und Menschenrechtsgruppen,
in den Gewerkschaften und ökologischen Initiativen,
dass sie immer das Ganze im Blick haben,

dass sie wahrhaft nach dem suchen,
was langfristig dem gerechten Zusammenleben aller dient

 

5. Wir beten für kranke, behinderte, gebrechliche und Not leidende Menschen,

dass sie erfahren dürfen, dass die Christen sie nicht übersehen und vergessen,

dass ihre Leiden bei vielen Menschen Mitgefühl und tatkräftige Hilfsbereitschaft wecken
und sie eingebunden werden in ein Leben,
das von Liebe und menschenwürdigem Umgang miteinander geprägt ist.

 

6. Wir beten für die wirtschaftlich Mächtigen und für die sozial Schwachen
 in unserem Land und in vielen Ländern der Erde.

Dass politische und wirtschaftliche Entscheidungen nicht vornehmlich den Reichen und Mächtigen dienen,
dass soziale Gegensätze nicht immer mehr verschärft
und die Schwächeren nicht benachteiligt werden,

sondern dass das soziale Gewissen geschärft und die Verantwortungsbereitschaft aller
für die Sicherung einer gerechten Zukunft geweckt werde.

 

7. Lasst uns beten für alle Menschen, die Verantwortung tragen für die Völker der Erde,

dass sie niemand unterdrücken und ihre Macht nicht missbrauchen,

dass sie Bestechlichkeit bekämpfen und die Demütigung der Kleinen und Schwachen verhindern,
dass sie die Würde aller, die ihnen anvertraut sind, achten und schützen,

dass sie dem Gemeinwohl, der Gerechtigkeit und einem friedlichen Zusammenleben
der unterschiedlichen Gruppen in ihren Ländern dienen.

 

8. Lasst uns beten für die Führer der Kirche,
dass sie die Frohbotschaft Jesu in einer zeitgemäßen Weise den Menschen verkünden,

dass sie die Gläubigen zu seelischer und geistigen Mündigkeit führen,
dass sie das Wirken des Geistes Gottes in unserer Zeit erkennen und unterstützen,

und in jeder Hinsicht dem Wachsen des Reiches Gottes
in allen Lebensbereichen der Menschheit dienen.

 

9. Lasst uns beten für die Ungezählten unter uns, die still ihre Pflicht tun,

damit andere leben können:

um Ausdauer im Guten und Geduld im Misserfolg,

um Friedfertigkeit und Gerechtigkeit im Umgang miteinander

um die Anerkennung der gleichen Würde und gleicher Rechte von Mann und Frau
und um die Bereitschaft vieler unter uns, dem Wohl der Mitmenschen und der Umwelt zu dienen.

 

10. Lasst uns beten für uns selbst und für unsere Familien in Stadt und Land,
für die Menschen, mit denen wir uns verbunden wissen:

Dass wir als Kinder Gottes uns unserer menschlichen Würde bewusst sind

und den Wert und den Sinn unseres Lebens entdecken und verwirklichen können,
dass das Füreinander und Miteinander stärker sei als Ichsucht und Neid

und wir einander beistehen in den Sorgen und Belastungen des Alltags.

Manfred Hanglberger (www.hanglberger-manfred.de)

 

>> Warum wurde Jesus zum Tode verurteilt und gekreuzigt?

 

>> Der Kreuzestod Jesu in seiner erlösenden Wirkung (M.Hanglberger)

 

>> „Erlösung“ – wovon? (M.Hanglberger)

 

>> Erlösung nur von Schuld und Sünde? (M.Hanglberger)

 

>> Wie steht Gott zur Schuld des Menschen? (M.Hanglberger)

 

>> Vom Zweck zum Sinn des Kreuzes (Eugen Biser)

 

>> Auszug aus der Erlösungsenzyklika von Papst Johannes Paul II.

 

>> Erlösungsenzyklika (vollständiger Text, 34 Seiten) zum Downloaden

 

>> „Erlösung vom Stiergott“ von G,Baudler

 

>> Lorenz Zellner: Jesu Erlösungsverständnis

 

>> Lorenz Zellner: Wollte Jesus leben oder sterben?

 

>> Simon von Cyrene und Judas (von Christine Busta)

>> Segnung eines Kreuzes

 

>> Heilungserzählungen im Markus-Evangelium

 

>> KINDER-KREUZWEG

 

>> Home