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Meditation als Spiritualität:

Einübung der Achtsamkeit und der Werte-Wahrnehmung

 

Körperwahrnehmung:

l Durch entspanntes Ausatmen innerlich loslassen: è Körperteile dürfen schwer werden durch Lockern aller Muskeln.

 

l Am Ende des Ausatmens geduldig warten, bis der Körper sich den Atem selbst wieder holt: è

Der Eigendynamik des Lebens in mir vertrauen. Ein seelisches in mir „Sich-fallen-lassen“.

 

l Alle Körperteile bewusst wahrnehmen: è In allen Körperteilen wohnen.

 

l Alle Körperteile als Einheit wahrnehmen: è sich als Einheit wahrnehmen: von Kopf bis Fuß

 

l Je schwerer ich mich beim Lockern der Muskeln werden lasse, desto leichter werde ich, bis ich mich schwerelos fühle („Tiefenentspannung“ braucht meist einige Übung). è Die „Leichtigkeit“ des Lebens spüren.

 

Wahrnehmung der Gefühlswelt:

l Augenblickliche Stimmung in mir wahrnehmen: so geht es mir jetzt! è Einwilligen in mein So-Sein der Gegenwart.

l Die unterschiedlichen Gefühle in mir wahrnehmen: è Die Vielfalt und Gegensätzlichkeit als Einheit verstehen und akzeptieren: Das alles bin ich!

l Aufsteigenden Ärger und Konflikte wahrnehmen: è Die Spannungen mit meinen konkreten Mitmenschen akzeptieren und offen werden für innere Impulse zu handeln bzw. mich abzugrenzen.

l Aufsteigende angenehme und unangenehmen Erinnerungen wahrnehmen: è

Das bin ich! Das alles gehört zu mir. è meine Vergangenheit akzeptieren und offen werden für innere Impulse, wie ich evtl. daraus lernen könnte.

 

Außenwahrnehmung:

l Die Weite der Landschaft wahrnehmen: è Die innere Weite wahrnehmen

l Die Vielfalt der Geschöpfe und Naturelemente wahrnehmen: è Das Wunder der Originalität und Unterschiedlichkeit

l Die Schönheit der Dinge wahrnehmen:è Freude über die Ästhetik ist Lust und seelische Nahrung

l Die Ordnung in der Natur wahrnehmen: è Das Zusammenspiel der Kräfte und der Vielfalt der Geschöpfe lässt staunen und und schenkt Vertrauen in das eigen Dazugehören zu dieser Lebensgemeinschaft.

lDas Wunder des Daseins wahrnehmen.

lDas Wunder des pulsierenden Lebens in mir wahrnehmen.

lDas Wunder meiner Wahrnehmungsfähigkeit für diese Welt wahrnehmen.

lDie Verbundenheit aller Wesen wahrnehmen: è  Die Einheit des Ganzen spüren.

lMeine Dazugehörigkeit zum Ganzen der Natur spüren:
è Das vielfältige Ernährtsein und Beschenktsein wahrnehmen:
è Meine Bereitschaft zum Geben, zum Pflegen, zum achtsamen Umgang, zur engagierten Verantwortung, die
      Bereitschaft zum Kämpfen für die Erhaltung des Lebens und der Natur wahrnehmen.

Ilch liege auf der Oberfläche des Planeten Erde, der durch das Weltall schwebt: è Die Einheit des Kosmos wahrnehmen, die Dazugehörigkeit der Erde zu diesem großen Kosmos spüren und meine Dazugehörigkeit zu diesem Kosmos mit dem Brennen der Sterne und dem Umkreisen der Planeten.

 

Wachstum und Entwicklungen wahrnehmen:

Das Wachstum der Pflanzen und Tiere und Menschen, die Wandlungen im Lauf der Jahreszeiten, die Geschichte meiner Vorfahren, die Evolution der Lebewesen, die Wandlungen der Erdoberfläche und damit der Landschaften, die Entstehung der Erde und der Sonne, das Kreisen der Milchstraße, das Auseinanderdriften der Galaxien in der Expansion des Weltalls.

 

Hinter die Oberfläche der Geschöpfe spüren,

um zu entdecken, dass mich liebevolle und wohlwollende Augen ansehen, die Ja sagen zu meinem Dasein und mich ermutigen, mich selber ehrlich, geduldig und wertschätzend wahrzunehmen.

 

Manfred Hanglberger

 

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